BildDepot/Pressebilder ausliefern
Auslieferung

Vom Spielfeldrand
in die Zeitung.

Zwischen „Bild ist im Kasten" und „Bild ist gedruckt" liegen ein paar Schritte, die fast immer per Mail improvisiert werden. Das geht — bis es nicht mehr geht.

Die drei üblichen Wege

WegFunktioniert beiBricht bei
Transfer-Link
WeTransfer & Co.
Einem Termin, einer Redaktion, einmalig Sperrfristen, Kontingenten, Nachweis. Der Link läuft ab, das Bild bleibt — die Redaktion fragt neu an.
Cloud-Ordner
Dropbox, Drive
Laufender Zusammenarbeit mit wenigen Leuten Mehreren Abnehmern: Entweder sehen alle alles, oder du pflegst Freigaben von Hand. Rechte stehen nirgends.
Portal Mehreren Redaktionen, regelmäßig, mit Fristen und Rechten Dem einmaligen Gefallen für den Nachbarverein — dafür ist es zu viel.

Es geht nicht darum, dass Transfer-Dienste schlecht wären. Sie übertragen Dateien, und das gut. Sie beantworten nur keine der Fragen, die bei Presseauslieferung dazugehören: ab wann, wie viel, wozu, und woher weiß man das später noch.

Was am Bild stehen muss

Ein Pressebild ohne Metadaten ist ein anonymes Bild. Der IPTC-Standard ist der Ort, an dem Urheber, Credit und Nutzungsbedingungen im Bild selbst stehen — nicht daneben in einer Mail, die niemand aufhebt.

Der praktische Haken: Viele Werkzeuge werfen diese Felder beim Verkleinern weg. Aus dem Original mit sauberem Credit wird eine Vorschau ohne — und in der Zeitung steht dann kein Name. Ableitungen müssen die Metadaten übernehmen, nicht verlieren.

Ab 2. August 2026 greift zusätzlich die Kennzeichnungspflicht des EU AI Act für KI-erzeugte oder KI-veränderte Bilder — maschinenlesbar und sichtbar. Redaktionell verantwortete Inhalte sind ausgenommen, aber genau diese Grenze muss man dann belegen können. Ein Auslieferungssystem, das den IPTC-Herkunftsvermerk mitführt, hat die Antwort schon am Bild.

Wie BildDepot ausliefert

Wer abrufen darf und wie viel, steht im Redaktions-Portal. Unter welchen Bedingungen, in der Lizenz je Bild.

Häufige Fragen

Wie schicke ich Fotos am besten an eine Redaktion?

Für einen einmaligen Fall reicht ein Transfer-Link. Sobald es regelmäßig wird oder mehrere Redaktionen dazukommen, lohnt ein Portal: Die Redaktion holt sich selbst, was sie braucht, im vereinbarten Umfang — und du musst nicht jedes Mal manuell zusammenstellen und verschicken.

Was ist der Nachteil von WeTransfer oder Dropbox für Pressebilder?

Sie übertragen Dateien, mehr nicht. Es gibt keine Sperrfrist, kein Kontingent, keine dokumentierte Lizenz und keinen Nachweis, wer wann was geholt hat. Der Link läuft ab, während das Bild bleibt — die Redaktion fragt dann erneut an.

Welche Metadaten müssen in einem Pressebild stehen?

Nach IPTC-Standard mindestens Urheber, Credit-Zeile und Copyright-Vermerk, dazu die Nutzungsbedingungen. Werden sie beim Verkleinern entfernt, verliert das Bild seine Herkunft — und in der Zeitung steht dann kein Name.

In welcher Auflösung liefert man Pressebilder?

Für Redaktionen die volle Auflösung ohne Wasserzeichen, sobald die Freigabe steht. Vorschauen davor klein und mit Wasserzeichen — sie dienen der Auswahl, nicht der Veröffentlichung.

Bald verfügbar

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