Kontingent
Wie viele Bilder pro Zeitraum. Eine Zahl, die beide Seiten sehen — statt einer Erinnerung, die auseinandergeht.
Diese Frage stellt sich selten — und dann sofort. Meist ein halbes Jahr später, wenn ein Bild irgendwo auftaucht, wo es nicht hingehört, und niemand mehr weiß, was vereinbart war.
Nutzungsrechte sind bei Pressebildern der eigentliche Gegenstand des Geschäfts. Verkauft wird keine Datei — die ließe sich beliebig kopieren. Verkauft wird die Erlaubnis, sie in einem bestimmten Rahmen zu verwenden.
Trotzdem lebt diese Erlaubnis in der Praxis meist in Mails, mündlichen Zusagen und einer Tabelle, die man „eigentlich mal aufräumen müsste". Sie ist genau dann lückenhaft, wenn sie gebraucht wird.
Wie viele Bilder pro Zeitraum. Eine Zahl, die beide Seiten sehen — statt einer Erinnerung, die auseinandergeht.
Redaktionell, einmalig, zeitlich begrenzt. Steht am Bild, nicht in der Mail vom März.
Wer wann was geholt hat. Automatisch beim Download, nicht händisch hinterher.
Eine gepflegte Excel-Liste ist besser als nichts. Sie hat nur zwei Eigenschaften, die im Ernstfall zählen: Sie wird von Hand geführt — und sie wird deshalb genau dann nicht geführt, wenn viel los ist. Also an einem Spieltag mit drei Redaktionen und 200 Bildern.
Der Nachweis muss dort entstehen, wo der Download passiert. Alles andere ist Rekonstruktion — und Rekonstruktion ist kein Nachweis.
Ab wann überhaupt abgerufen werden darf, regeln die Sperrfristen; wer Zugang hat, das Redaktions-Portal.
Der Vollständigkeit halber: BildDepot ersetzt keine Rechtsberatung und stellt keine Rechnungen. Es hält fest, was passiert ist — damit du im Zweifel etwas vorzeigen kannst.
Am zuverlässigsten dort, wo der Download passiert: Wer geladen hat, wann, welches Bild und unter welchen Bedingungen — automatisch festgehalten. Eine Tabelle, die man nebenher pflegt, ist genau dann unvollständig, wenn man sie braucht.
Eine vereinbarte Menge pro Zeitraum, zum Beispiel zehn Bilder je Spieltag. Es macht aus einer vagen Absprache eine Zahl, die beide Seiten sehen — und ersetzt die unangenehme Frage, ob jemand zu viel genommen hat.
Eine schriftliche Grundlage ist immer sinnvoll. Der Punkt ist ein anderer: Der Vertrag regelt das Grundsätzliche, das System hält den Einzelfall fest. Ohne das Zweite ist das Erste im Streitfall schwer zu belegen.
Auf Basis dessen, was tatsächlich abgerufen wurde. BildDepot führt je Redaktion eine monatliche Übersicht der Downloads, exportierbar als CSV — als Grundlage für die Rechnung, die du weiterhin selbst stellst.
BildDepot ist in Arbeit. Trag dich ein, dann melden wir uns zum Start — und sonst nicht.